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organ meets guitar

Thomas Gabriel, Orgel und Jan Masuhr, Gitarren

14.90€

Joaquin RodrigoConcierto de Aranjuez
12. Satz: Allegro11:23
Antonio VivaldiConcerto D-Dur
2Allegro4:10
3Largo5:15
4Allegro2:19
Thomas GabrielKonzert für MA
5Introitus4:04
6Romanze4:13
7Exilo4:57
Jan Masuhr8Go People Go3:12
Thomas Gabriel9Pièce modale3:08
10Aus tiefer Not4:51
Jan Masuhr11Sunday morning4:10
12Das Kreuz3:05
13A Dieu2:03
Total57:48
Interpreten

Thomas Gabriel
Jan Masuhr

Instrument

Konzertorgel im Orgel ART Museum Rhein-Nahe, Windesheim, Gebr. Oberlinger 2001
Akustische Gitarre: Daniel Friederich 1985
E-Gitarre: Nik Huber 2003

Tontechnik

Bruno Hebestreit

Gestaltung

Mathias Neubauer

Booklet

20 Seiten in deutscher und englischer Sprache. Text: Wolfgang Berger. Englische Übersetzung: Keith Harris

Produktionsbetreuung

Richard Berg

Booklet Text

Als wir im Sommer 2001 die ersten Experimente mit der Kombination von Kirchenorgel und Gitarre –klassisch und elektrisch – machten, konnten wir nur ahnen, welch ungeheures Spannungspotential diese Konstellation enthält. Das nun ausgefeilte Programm ließ einen Tonträger entstehen, den man wahrlich janusköpfig nennen kann. Die klassische Gitarre wird in den unsterblichen Werken von Rodrigo und Vivaldi von der Orgel orchestral unterstützt, und in den Werken mit E-Gitarre wird die ehrenwerte Grand-Dame der musica sacra in die Halbwelt der verzerrten Klänge transferiert. So reicht diese CD vom barocken Konzert bis zur apokalyptisch-aleatorischen Klangkaskade.

1. Joaquin Rodrigo: Concierto de Aranjuez
2. Satz: Adagio

Der zweite Satz dieses weltberühmten Werkes des früh erblindeten Rodrigo eignet sich durch seine kammermusikalische Machart besonders gut für eine Orgeladaption. Solostimmen der Orgel wie z.B. eine Oboe oder eine überblasende Flöte können ihre volle Wirkung entfalten.

2.-4. Antonio Vivaldi: Concerto D-Dur, RV 93
Allegro – Largo – Allegro

Das dreisätzige Concerto von Antonio Vivaldi ist ein sehr beliebtes Gitarrenkonzert und wird oft aufgeführt. Seine durchgängige Heiterkeit im italienischen Stil – alle Sätze stehen in D-Dur – lässt mediterranes Azzuro in kontinentale Wohnzimmer fließen.

5.-7. Thomas Gabriel: Konzert für MA
Introitus – Romanze – Exilo

Diesem dreisätzigen Werk liegt die Geschichte von Emma, der Tochter Karls des
Großen und ihres Geliebten Einhard, zweier bedeutender Persönlichkeiten der Geschichte Seligenstadts, zugrunde. Der zweite und dritte Satz entstand als Auftragskomposition für die Stadtkapelle Seligenstadt, der dieses Werk auch gewidmet ist. Die vorliegende Einspielung ist eine Bearbeitung der Orchesterfassung.

8. Jan Masuhr: People go

Der bekannte Gospel „Go down, Moses“ eröffnet den Reigen der E-Gitarren- Werke. Gitarre und Orgel wechseln sich bei der thematischen Arbeit ab, die Orgel improvisiert (erst Flöte, dann Prinzipal).

9. Thomas Gabriel: Pièce modale
Dieser Titel legt modale Harmonien zugrunde. Eine solche Harmonik vermeidet das Gravitationsfeld der Kadenz und erzeugt so einen schwebenden Zustand. Die Gitarre improvisiert im freien Teil.

10. Thomas Gabriel: Aus tiefer Not

In dieser Klangcollage spielt die Paraphrase über den Psalm 130 von Martin Luther eine große Rolle. Modale Harmonien kündigen das Unheil ein, das sich über dem Menschen zusammenbraut. Bald schon entlädt es sich mit voller Wucht, und der Mensch steckt im Schlamassel, aus dem er schreit. Das Stück endet hoffnungsvoll, aber mit ungewissem Ausgang.

11. Jan Masuhr: Sunday morning

Ein gemütlicher Song, der die wunderbare Stimmung zwischen Frühstück und Aufstehen einzufangen versucht.

12. Jan Masuhr: Das Kreuz

Dieses Stück wird mit delay-Effekten eingeleitet. Seine Harmonik bezieht es aus der Idee, aus dem Quintenzirkel 4 Akkorde auszuwählen, die ein graphisches Kreuz bilden: C – A – Fis – E.

13. Jan Masuhr: A Dieu

Das Abschiedslied der CD ist dem lieben Gott gewidmet.

  1. Dieburger Anzeiger

    Schreibt:

    17.06.2009 | Vier Konzerte in vier Kirchen: Bei der Premiere gab es viel Schönes auf die Ohren.

    Dieburg – Einen musikalischen Leckerbissen der besonderen Art durften die Freunde der Orgelmusik am Samstag erleben. Die erstmals veranstaltete Dieburger Konzertreihe bot klassische Kirchenstücke, traditionelle Werke und eigene Kompositionen der Künstler.

    Veranstaltet wurden die Orgelkonzerte in den Dieburger Kirchen, die zu diesem besonderen Anlass ihre Türen öffneten. In jeweils einzigartiger und besonderer Atmosphäre war jedes Konzert für sich ein Genuss.
    „Ich freue mich, dass wir dieses neue Kulturereignis gemeinsam mit der evangelischen Kirchengemeinde, der katholischen Pfarrgruppe Dieburg sowie der Konzertagentur Berg realisieren konnten“,so Bürgermeister Dr. Werner Thomas, der die Besucher zum Auftaktkonzert in der evangelischen Kirche begrüßte. „Die Namensgebung für diese Konzertreihe war schnell gefunden“,sagte Thomas lächelnd und erklärte: „Der Weg von St. Wolfgang bis zur evangelischen Kirche beträgt 1,6 Kilometer und entspricht mit diesem Maß fast dem der englischen Meile mit 1,609433 Metern.“
    Die Konzertreihe begann mit Irith Gabriely (Klarinette) und Hans-Joachim Dumeier (Orgel). In ihrem Programm „Church Meets Synagogue“ brachten sie traditionelle jüdische Klezmerstücke und Kompositionen und Bearbeitungen im klassischen Stil unter anderem von Albert Schönberger und Johann Sebastian Bach zu Gehör.

    In der Gnadenkapelle zeigten Jan Masuhr mit der E- und Konzertgitarre, und Thomas Gabriel an der Orgel, wie einzigartig diese Instrumente zusammen klingen. Mit Werken von Joaquin Rodrigo wie das „Concierto de Aranjuez“ und eigenen Kompositionen begeisterten sie das Publikum. „Ich habe Gänsehaut“,flüsterte eine Besucherin ihrer Nachbarin zu. Im Anschluss an das Konzert ließ der Mainzer Domorganist Albert Schönberger unter dem Titel „zauberhafte Flöten und Orgelklänge“ mit Werken von Haydn, Donizetti und Corelli die Orgel in St. Peter und Paul ertönen. Begleitet wurde er von Renate Kehr mit der Flöte. Seinen Abschluss fand der Abend in St. Wolfgang im Westen der Stadt. Manfred Bockschweiger mit der Trompete und Andreas Boltz an der Orgel spannten gemeinsam den musikalischen Bogen von Bach und Telemann über Schostakowitsch und Lefebure-Wely bis hin zu Piazolla.
    „Wir freuen uns über diese enorme Resonanz“,sagte Richard Berg. Bereits im Vorfeld wurden viele Karten verkauft und es waren auch viele Besucher an den Abendkassen. Berg, der mit den Künstlern bereits seit Jahren zusammenarbeitet, zeigte sich sehr zufrieden und versprach: „Sicherlich wird es auch nächstes Jahr wieder eine Dieburger Orgelmeile geben.“
    „Wir freuen uns sehr, hier zu sein und an diesem Ereignis teilhaben zu können“,sagte Thomas Gabriel. Und auch die Besucher des Konzertereignisses zeigten sich begeistert. „Wir haben diesmal nur Karten für das erste und letzte Konzert gekauft, um zwischendurch noch Essen gehen zu können“,erzählte Hannelore Stiller „aber nächstes Jahr möchten wir gerne alle Konzerte besuchen.“ Und Sabine Hahnert, eine weitere Musikliebhaberin, erklärte: „Das Konzert in der Gnadenkapelle war einzigartig und ich hoffe, das die beiden Künstler nächstes Jahr wieder spielen.“ Verena Scholze

  2. Rhein-Main-Presse

    Schreibt:

    15.09.2004 | WINDESHEIM

    Ob sich die große Oberlinger-Orgel beim jüngsten Konzert im Orgel-ART-Museum wohlgefühlt hat? Sie war da umstellt von moderner Unterhaltungselektronik mit blinkenden Lämpchen, umzogen von Kabeln, flankiert von Lautsprechern. Die mächtige Orgel musste sich gegen die zum Teil schrillen Laute einer Elektrogitarre behaupten. Vorher durfte sie aber mit einer leiseren Konzertgitarre musizieren. “Orgel meets Guitar” hieß es in ausländisch – Orgel trifft Gitarre. Die Internationalen Orgelfestwochen Rheinland-Pfalz 2004 hielten in Windesheim ein Hörerlebnis ausgefallener Art bereit.
    Thomas Gabriel und Jan Masuhr, der Organist und der Gitarrist, zwei Wahlhessen, spielten zusammen Klassisches, neu arrangiert, und Modernes in Form von Eigenkompositionen. Dem Ohr vertraute Concerti von Vivaldi und Rodrigo eröffneten das Konzert. Orgel und Gitarre passten hier erstaunlich gut zueinander. Zumal der Seligenstädter Kantor die große Oberlinger-Orgel in piano hielt und ihr alle Möglichkeiten entlockte, die ihr innewohnen: Sie kann vom Klangvolumen her ein ganzes Orchester ersetzen.

    Beim Auftritt mit E-Gitarre fabrizierte Jan Masuhr nicht nur “apokalyptische Klangkaskaden”, wie es im Begleittext hieß. Er belegte zwar, dass er in jeder guten Rockband als Gitarrist auftreten könnte, vermochte aber auch melodisch mit der Orgel zu kommunizieren. So bei einem Gospellied oder beim Psalm 130 “In tiefer Not”.
    Thomas Gabriel und Jan Masuhr war das Umfeld vertraut. Hier, im Konzertsaal des Orgelmuseums, war die Idee zum Projekt “Orgel trifft Gitarre” geboren worden. Hier hatten beide auch ihre CD aufgenommen. Der Beifall bestätigte den Musikern, dass sich diese unterschiedlichen Instrumente durchaus “treffen” können. Die große Oberlinger-Orgel dürfte sich an diesem Abend wohlgefühlt haben.

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