Ekaterina Kitáeva, in Moskau geboren, absolvierte ihr Studium in Moskau und an der Musikhochschule in Frankfurt am Main. Zahlreiche Meisterkurse ließen sie zu einer der bemerkenswertesten Pianistinnen der jüngeren Generation reifen.

Sie gewann zahlreiche Preise und Auszeichnungen und wird von der europäischen Presse und Publikum gefeiert.

Schwerpunkte ihres künstlerischen Schaffens setzt sie u.a. auf Stücke der romantischen Klaviermusik als auch konzertante Tango-Rhythmen mit dem Klassik-Crossover Projekt “Frankfurter Klaviertrio“.

Wir haben Ekaterina Kitáeva interviewt und persönliche Antworten erhalten, deren Informationen Ihnen bis jetzt vielleicht noch nicht bekannt waren. Insgesamt sind es 10 Fragen, die wir ihr stellten:

picture-2600Sie sind eine klassisch ausgebildete Pianistin. Sie spielen aber auch Piazzolla, Gulda u.a. Komponisten zusammen mit Roman Kuperschmidt und dem Frankfurter Klaviertrio.
Was reizt Sie, die Grenzen der klassischen Musik zu
überschreiten?
Ekaterina Kitáeva: 
Ich liebe Musik in ihrer ganzen Vielfalt. Dazu gehören für mich auch Jazz und Tango in konzertanter Form. Wenn sie echte Emotionen vermitteln und hochwertig präsentiert werden, dann ist die Musik grenzenlos, oder?

Sie absolvierten Ihr Studium in Moskau und an der
Musikhochschule Frankfurt. Was bewegte Sie, sich für die weitere Ausbildung in Deutschland zu entscheiden?
Ekaterina Kitáeva:  Deutschland war für mich das Land von Bach, Beethoven, Goethe und vielen anderen bedeutenden Musikern, Künstlern und Gelehrten. Ich habe mich an der Musikhochschule in Frankfurt beworben und wurde angenommen. Mein größter Traum ging in Erfüllung. Natürlich wollte ich auch die westliche Freiheit kennenlernen und war sehr unternehmungslustig.

War es schon immer Ihr Kindheitstraum Pianistin zu werden
oder hatten Sie auch andere Berufsvorstellungen?

Ekaterina Kitáeva:  Ich habe zu meinem dritten Geburtstag ein Spielzeugklavier geschenkt bekommen und das war schicksalhaft. Alle anderen Spielzeuge wurden von mir danach entsorgt. Ein Jahr später erhielt ich meinen ersten Flügel – das war wunderbar.

Wer ist Ihr*e Lieblingskomponist‘in? Haben Sie eine*n Lieblingspianist*in?
Ekaterina Kitaéva:  Ich spiele die Komponisten am liebsten, die ich im nächsten Konzert präsentieren möchte.
Ich kann mich mit ihnen gut identifizieren.

Wo finden Sie Inspirationen für Ihre neu komponierten Werke?
Ekaterina Kitáeva:  Draußen in der Natur, beim Joggen oder Spazierengehen mit meinem Hund.

Gibt es ein Instrument, welches Sie neben dem Piano favorisieren und gerne spielen könnten?
Ekaterina Kitáeva:  Ich wollte immer Geige spielen lernen, aber der Tag hat nur 24 Stunden.

Musik ist eine Ihrer großen Leidenschaften. Gibt es noch Weitere?
Ekaterina Kitáeva:  Ich liebe Kunst, Mode und Wellness, in dieser Reihenfolge, und natürlich meine Familie.

Haben Sie auch nach so vielen Jahren des professionellen Musizierens immer noch Lampenfieber? Und was beruhigt Sie, bevor Sie auf die Bühne gehen?
Ekaterina Kitáeva:  Ja, habe ich, aber ich kann das in positive Energie umwandeln, um noch mehr Ausstrahlung zu erreichen. Mich beruhigt der Kontakt mit dem Publikum vor dem Konzert, ich mag nicht „aus dem Nichts“ ins Rampenlicht zu treten.

Gibt es kulinarische Versuchungen, denen Sie nicht widerstehen können?
Ekaterina Kitáeva:  Ein Schokolädchen aus dem Scholkolädchen – die größte Versuchung.

Und zum Abschluss: Was ist Ihr größter Wunsch?
Ekaterina Kitáeva:  Freiheit.

 


 

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EKATERINA KITÁEVA KÖNNEN SIE UNTER ANDEREM MIT IHREM Ensemble “FRANKFURTER KLAVIERTRIO” IM Rahmen der Patronatskonzerte des DR. HOCH’S KONSERVATORIUM FRANKFURT/MAIN AM 4. MAI 2019 LIVE ERLEBEN. SIE PRÄSENTIEREN IHR PROGRAMM “CLASSIC MEETS TANGO”:

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